Schmerzzentren

Infos rund um Schmerzbehandlung und Schmerzzentren in Deutschland.
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Treppenlifte: Alternative bei Schmerzen beim Treppensteigen

Ein Unangenehmer Nebeneffekt von Treppensteigen kann das Auftreten von Schmerzen sein. Um diese lästigen Nebenerscheinungen nicht aufkommen zu lassen, sollten bereits vorab einige Tipps eingehalten werden, damit das Treppensteigen auch im hohen Alter noch großen Spaß machen kann.

Wesentlich ist, dass genügend Flüssigkeit zu sich genommen wird. Viel Flüssigkeit beugt vor, dass sich eine Arterienverkalkung im Körper breit macht und die Gelenke mit zu wenig Blut versorgt werden. Diese könnten eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit zur Folge haben.

Eine gesunde Alternative ist die Zufuhr von Knoblauch. Knoblauch ist bekannt dafür, dass er blutverdünnend ist und somit die Fließeigenschaften des Blutes um einiges verbessern kann. Dem Knoblauch wird auch nachgesagt, dass er eine blutreinigende Wirkung hat, so dass dieser für die Bewegung und für die Gesundheit einen wesentlichen Beitrag leisten kann. Auch der bekannte hohe Blutdruck kann eine Belastung darstellen, wenn es um die Bewegung oder ums Treppensteigen geht. Bekannte Präparate können dem vorbeugen und so diese Erscheinungen gleich im Kommen ersticken.

Des Weiteren kann sich das Übergewicht auf die Gelenke auswirken. Durch die Mehrbelastung werden die Gelenke mehr belastet und folglich kann eine Arthritis hervorgerufen werden. Arthritis ist eine Gelenksentzündung, die auftritt, wenn die Gelenke zu sehr beansprucht werden und die Gelenksknochen aneinander reiben. Dadurch entsteht eine Entzündung, welche das Treppensteigen massiv beeinträchtigen kann. Heilfastenkuren können hierbei eine positive Wende erreichen. Demzufolge sollte Übergewicht reduziert werden und einmal in der Woche ein Obsttag eingelegt werden.

Omega-3 Fettsäuren sind besonders im Fisch vorhanden und sollten zwei bis drei Mal in der Woche zu sich genommen werden. Diese bewirken, dass sich keine Ablagerungen in der Blutbahn ansetzen und dadurch der Blutkreislauf gestört wird. Wer Fisch nicht zu seinen Lieblingsspeisen zählen kann, der hat auch die Möglichkeit, sich Präparate, in denen diese wichtigen Fettsäuren enthalten sind, zu besorgen.

Natürlich ist regelmäßiges, nicht übertriebenes Treppensteigen eine hervorragende Übung, um die Muskulatur zu stärken, damit Schmerzen beim Treppensteigen keine Beeinträchtigung darstellen. Können die Schmerzen trotz gesundem Lebensstil, ggf. auch einfach durch natürliche Alterserscheinungen, nicht behoben werden, dann gibt es noch die Alternative Treppenlift. Ein Treppenlift stellt zwar eine größere Investition dar, jedoch werden bei bestimmten Pflegestufen Zuschüsse durch die Krankenkasse gewährleistet. Mehr über das Thema Treppenlift findet man auf www.treppenlift.de

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Kopfschmerzen - oftmals unterschätzt

Kopfschmerzen sind in zweierlei Hinsicht sehr unangenehm. Nicht nur das die höllischen Schmerzen den Betroffenen quälen, nein, man sieht diese Schmerzen auch von Außen den Betroffenen überhaupt nicht an. Oft fehlt deshalb das Verständnis der Außenstehende, kennt doch nahezu jeder Kopfschmerzen und glaubt zu wissen, dass diese irgendwann vorbei gehen. Dies ist aber kein Trost für all diejenigen, die an starken Kopfschmerzen, wie z.B. Clusterkopfschmerzen leiden. Doch was gibt es überhaupt für Kopfschmerzen und was sind Kopfschmerz Ursachen?

Kopfschmerzen werden wohl die meisten Menschen kennen. Neben Rückenschmerzen gehören Kopfschmerzen zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Alleine 70 Prozent der Bevölkerung leitet anfallsweise oder chronisch unter Kopfschmerzen. Die Ursachen könnten dabei  gar nicht unterschiedlicher ausfallen. Schon das Tragen eines Pferdeschwanzes oder ein BH in der falschen Größe kann Kopfschmerzen verursachen. Ein Klassiker dürfte aber der etwas übertriebene Alkoholgenuss sein. Die Kopfschmerzen erinnern am nächsten Morgen an den feucht fröhlichen Abend.

All diese Kopfschmerzen sind aber meist nur temporär, haben eine niedrige Intensität und sie darüber hinaus meist selbst verschuldet. Über solche Schmerzen können Menschen die an Clusterkopfschmerzen leiden nur müde lächeln. Unter Cluster-Kopfschmerzen versteht man nämlich eine Kopfschmerzform die sich durch periodisch stark gehäufte Kopfschmerzen auszeichnet. Eine heftige Attacke eines Cluster-Kopfschmerzes kann zwischen 15 und 180 Minuten andauern. Die Betroffenen sind in dieser Zeit nahezu außer Gefecht gesetzt. Der Schmerz selbst wird als unerträglich reißend, bohrend, manchmal als brennend geschildert. Eine Attacke ist meist nicht vorhersehbar und wirkt sich damit umso verheerender aus.

Neben dem Cluster-Kopfschmerzen gibt es noch weitere spezielle Kopfschmerzarten. Darunter fallen z.B. der Spannungskopfschmerz oder der Medikamentenkopfschmerz.

Die Behandlung von Kopfschmerzen ist nicht einfach und man sollte bei häufigem auftreten dieser Schmerzform auf jeden Fall den Arzt aufsuchen. Einige Kopfschmerzarten, wie eben beispielsweise jener Medikamentenkopfschmerz wird erst durch einen vielleicht gute gemeinten, in diesem Fall aber völlig falschen Schritt ausgelöst. Wer nämlich statt zum Arzt lieber zum Schmerzmittel greift kann beim falschen Mittel vom eingenommenen Schmerzmittel noch mehr Kopfschmerzen bekommen. Wer darauf wieder nach Schmerzmitteln greift um den neuen Kopfschmerz zu bekämpfen, gerät schnell in eine Spirale an deren Ende die Abhängigkeit nach Schmerzmittel + den bestehenden Kopfschmerz steht.

Da Kopfschmerzen ein sehr weit verbreitetes Phänomen sind, lassen sich dazu auch im Internet unzählige Informationen finden. Einen sehr gut aufbereitet Bereich dazu bietet etwa Focus in seinem Themenschwerpunkt zu Kopfschmerzen.

Tags: Kopfschmerzen
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Volkskrankheit Rückenschmerzen

Fast jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens von Rückenschmerzen heimgesucht. Wodurch diese Schmerzen hervorgerufen werden, ist von Person zu Person unterschiedlich, hat jedoch in den meisten Fällen körperliche Ursachen.

Laut Artikel einer auf Rückenschmerzen spezialisierten Website lässt sich folgendes festhalten:

  • Der mit rund 70 Prozent größte Anteil an Rückenschmerz-Patienten leidet unter Muskel-Verspannungen.
  • Seelische Ursachen sind bei 10 bi 20 Prozent der Patienten für die Schmerzen verantwortlich.
  • Körperliche Beeinträchtigungen können zu Fehlstellungen führen und dadurch Rückenschmerzen bei 5 bis 10 Prozent der Patienten verursachen.
  • Oft lässt sich der Schmerz nicht eindeutig einer bestimmten Ursache zuordnen. So sind bei den restlichen Betroffenen oft andere Ursachen, oder eine Kombination der genannten Ursachen, für die Schmerzen verantwortlich.

Aufgrund der festgestellten Ursache lassen sich die besten Methoden zur Vorbeugung und Therapie individuell erstellen.

Vorbeugung und Therapie

Die besten Methoden zur Vorbeigung und Therapie sind dabei von den Ursachen der Rückenschmerzen abhängig.

  • Bewährt haben sich moderater Ausdauersport oder Spaziergänge um Verspannungen zu lösen. Das ständige Sitzen – in der Arbeit, im Auto und am Abend daheim vor dem Fernseher – begünstigen Rückenschmerzen. Der Grund dafür liegt in der Tiefenmuskulatur unseres Rückens, die sich bei ausreichender Bewegung im Alltag selbstständig bewegt und bei unzureichender Belastung verkümmert. Abhilfe dabei schaffen Übungen und richtiges Sitzen im Büro und zuhause.
  • Bei seelischen bedingten Rückenschmerzen reicht Bewegung als einziger Therapieansatz nicht aus. Um Schmerzfreiheit zu erreichen, sollte man mit psychologischer Hilfe der Ursache auf den Grund gehen.
  • Bei Körperliche Beeinträchtigungen können mit Operationen korrigiert werden, wenn ein gezielter Muskelaufbau keine ausreichende Entlastung bietet.

Der Hexenschuss

Bei einem Hexenschuss (in der Fachsprache auch Lumbalgie genannt) drückt der herausdrängende Kern der Bandscheibe auf die aus dem Wirbelkanals austretenden Nerven. Schmerzpatienten können sich nicht mehr gerade halten und nehmen eine Schonhaltung ein. Eine Stärkung der Muskeln in diesem Bereich kann vorbeugend wirken. Die Ursache für eine geschwächte Muskulatur können Stress, Übermüdung und oder ein Infekt im Körper sein. Sind diese Voraussetzung gegeben kann schon ein Niesen einen Hexenschuss auslösen.


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Schmerzzentren in Deutschland

Ein Schmerzzentrum ist eine Einrichtung, in der sich Patienten mit chronischen aber auch akuten Schmerzen von Spezialisten behandeln lassen können. Schmerzzentren bieten für sogenannte Schmerzpatienten eine spezialisiertere und professionellere Behandlung als in einem üblichen Krankenhaus.

In Deutschland gibt es unter anderem die folgenden Schmerzzentren:

  • Schmerzzentrum Berlin:
    Bundesland: Berlin
    Besonderes: 20 Arztinnen und Ärzte aus verschiedensten Fachrichtungen; Neurostimulation - eine Behandlung ohne Medikamente
    Spezialgebiete: Allgemein
  • DRK Schmerz-Zentrum Mainz:
    Bundesland: Rheinland-Pfalz
    Besonderes: Die stationäre Schmerzabteilung ist die größte in Deutschland
    Spezialgebiete: Allgemein
  • Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen Klinik für Schmerzmedizin - Schmerzzentrum:
    Bundesland: Freie Hansestadt Bremen
    Besonderes: größte stationäre Station in Norddeutschland
    Spezialgebiete: Kopf- und Tumorschmerzen, Rheuma oder Arthrose sowie Nervenentzündungen und Phantomschmerzen, aber auch Medikamenten-Entzug
  • Zentrum für Schmerztherapie am Benedictus Krankenhaus Tutzing:
    Bundesland: Bayern
    Besonderes: Ziconotidtherapie - neue Methode um Opiate zu umgehen.
    Spezialgebiete: Rücken-, Nerven- und Kopfschmerzen, sowie Gelenk- und Muskelschmerzen; Fibromyalgiesyndrom
  • Schmerzzentrum Bodensee-Oberschwaben:
    Bundesland: Baden-Württemberg
    Besonderes: Vorallem chronische Schmerzbehandlung
    Spezialgebiete: Kopf- und Rückenschmerzen; Krankheiten im Alter, wie Demenz
  • Das Schmerzzentrum und Palliativzentrum Rhein Main:
    Bundesland: Hessen
    Besonderes: Fachübergreifende Behandlung
    Spezialgebiete: Kopf-, Nacken, Rücken und Kreuzschmerzen bishin zu Tumorschmerzen
  • Schmerzzentrum am Lukas:
    Bundesland: NRW (Düsseldorf)
    Besonderes: spezialisiert auf multmodiale Therapie
    Spzialgebiete: Rücken- und Kopfschmerzen, sowohl chronisch als auch akut
  • Regionale DGS (Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapien) Schmerzzentren:
    Sind in vielen Städten in jedem Bundesland zu finden.

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Akute versus chronische Schmerzen

Grundsätzlich wird zwischen akuten und chronischen Schmerzen unterschieden.

Der akute Schmerz ist ein zeitlich begrenztes Schutz- und Warnsignal vor einer Körperschädigung. Er vergeht, wenn die Ursache behoben ist. Durch Ort und Art des Schmerzes lässt sich eine Diagnose meist eindeutig erkennen.

Besteht ein Schmerz länger als sechs Monate, ist er chronisch. Er hat dann seine Funktion als Warnsignal und Schutzmechanismus verloren. Um chronische Schmerzen nicht erst entstehen zu lassen, ist eine frühzeitige und gründliche Schmerzbehandlung entscheidend. Weit verbreitet ist der Irrglaube, Schmerzen auch einmal aushalten zu müssen. Dies führt dazu, dass sich in den Nervenzellen ein Schmerzgedächtnis entwickelt. Schmerzrezeptoren senden ständig Reize an das Zentrale Nervensystem, obwohl die Schmerzursache oft nicht mehr vorhanden ist. Der Schmerz hat sich verselbstständigt und zu einer eigenständigen Krankheit entwickelt - dem chronischen Schmerzsyndrom.

Chronische Schmerzen haben mehrere Ursachen, daher müssen sie komplex behandelt werden. Eine reine Bekämpfung durch Schmerzmedikamente ist unzureichend. Oft spielen psychosoziale Bedingungen eine Rolle. Wegen andauernder Schmerzen ziehen sich die Betroffenen häufig zurück, nehmen Ihre Alltagsaktivitäten nicht mehr wahr, vereinsamen und werden depressiv. Dies sensibilisiert die Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung. Darüber hinaus schonen sie sich, im Glauben, etwas Gutes zu tun. Dies verstärkt jedoch die Schmerzen. Um diesem Teufelskreis zu entgehen, ist eine konsequente Schmerztherapie notwendig. Sie kombiniert unter anderem Methoden der Psychotherapie, der Stressbewältigung und der Physiotherapie mit medikamentöser Behandlung. Wer unter chronischen Schmerzen leidet, sollte sich daher an einen Schmerzspezialisten wenden.


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Entstehung von Schmerzen

Der physiologische Schmerz entsteht durch die Reizung von Schmerzrezeptoren. Diese befinden sich an den Nervenenden in der Haut, den Muskeln und weiteren Körperregionen und sind unterschiedlich empfindlich.

Es gibt thermische (Hitze, Kälte), mechanische (Druck, Verletzung) und chemische (Giftstoffe) Rezeptoren. Schmerzreize werden entlang der Nervenbahnen über das Rückenmark zum Gehirn geleitet. Die Verschaltung im Rückenmark bewirkt ein erstes reflexartiges Reagieren (zum Beispiel Hand wegziehen bei heißer Herdplatte). Im Gehirn erfolgt die Weiterverarbeitung des Reizes, sodass individuelles Schmerzempfinden entsteht.


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Formen von Schmerz

Grundsätzlich wird die folgende Unterscheidung vorgenommen:

  • physiologische Schmerzen (körperliche Schmerzen, die durch Reizung von Schmerzrezeptoren ausgelöst
    werden),
  • neuropathische Schmerzen (Nervenschmerzen, die peripher entstehen wie bei Amputation oder Diabetes mellitus),
  • zentrale Schmerzen (im Zentralen Nervensystem entstehend, beispielsweise bei Multipler Sklerose) und
  • psychosomatische Schmerzen, die aufgrund seelischer Belastungen auftreten.

Kopfschmerzen sind die verbreitetste Schmerzart in Deutschland. Frauen sind davon öfter betroffen als Männer. Rückenschmerzen, besonders im Lendenwirbelbereich, stehen an zweiter Stelle.

Weitere häufige Schmerzen sind Zahnschmerzen, Nervenschmerzen, Bauchschmerzen, Tumorschmerzen sowie rheumatische und degenerative Schmerzen wie bei Arthrose.


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Was ist Schmerz?

Schmerz ist eine unangenehme Sinnesempfindung, der eine Körperschädigung zugrunde liegt bzw. die sich anfühlt, als wäre eine körperliche Ursache auslösend.

Schmerz hat dabei nicht nur körperliche Ursachen, sondern auch eine starke seelische Komponente. Um Schmerz empfinden zu können, sind das Vorhandensein von Schmerzrezeptoren und die Weiterleitung der Impulse an das Zentralnervensystem die Voraussetzungen.

Auch wenn Schmerz unangenehm ist, so hat er dennoch eine wichtige biologische Funktion. Das Schmerzgefühl soll Lebewesen bei Verletzungen warnen, sodass diese bermekt werden und rechtzeitig reagiert werden kann.

Schmerzen können je nach Ausmaß und Ort der Schädigung unterschiedliche Intensität annehmen und sich verschiedenartig äußern. Es gibt unter anderem den brennenden, ziehenden oder pochenden Schmerz. Die Art des Schmerzes und seine Lokalisation gibt Aufschluss über die Ursache. Schmerz ist sehr subjektiv. Was der eine als tolerierbar empfindet, kann für den anderen unerträglich sein. In starken Belastungsreaktionen (z. B. bei einem Unfall) reduziert der Körper für einen begrenzten Zeitraum die Schmerzwahrnehmung durch die Aussendung körpereigener Botenstoffe (Endorphine).